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„Brüderchen“ von Clara Dupont-Monod

Ein Kind kommt auf die Welt – an sich nichts Ungewöhnliches, doch was geschieht, wenn dieses Kind krank, ja sogar schwer behindert ist, nicht sprechen und nicht sehen kann und auch in den eigenen Bewegungen stark eingeschränkt ist? Clara Dupont-Monod wirft in ihrem Roman „Brüderchen“ (frz. „S’adapter“) einen präzisen, humanen und feinfühligen, nie jedoch despektierlichen […]

9 Klassiker queerer Literatur, die du immer lesen kannst

Die Literaturgeschichte ist reich an Werken, die das Thema Homosexualität und Queerness aufgreifen und damit einen wichtigen Beitrag zur LGBTQ+-Kultur leisten. Von den Werken von Oscar Wilde bis hin zu modernen Autoren wie E. M. Forster haben schwule Schriftsteller eine wichtige Rolle bei der Prägung der zeitgenössischen Literatur und Kultur gespielt. In diesem Artikel werfen […]

„Der Magier im Kreml“ von Giuliano da Empoli

In Frankreich tritt Giuliano da Empoli seit dem Erscheinen des Putin-Buches im April 2022 „Der Magier im Kreml“ als Russland-Kenner im TV auf, da das Thema mit dem Beginn des Ukraine-Kriegs auf allen Kanälen ist. Der Roman lässt in fiktiver Weise den engsten Berater des russischen Präsidenten zu Wort kommen, der tiefe Einblicke in den […]

„Die fünfundsiebzig Blätter“ von Marcel Proust

„Die fünfundsiebzig Blätter“ (frz. „Les soixante-quinze feuillets“) stellen eine frühe Vorstufe des Jahrhundertwerks und Opus magnum „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ von Marcel Proust dar. Aus dem Nachlass des Proust-Forschers Bernhard de Fallois bei Gallimard veröffentlicht, lösten sie 2021 in Frankreich eine kleine literarische Sensation aus. Nun sind die frühen Manuskripte auch in […]

„Montaignes Katze“ von Nils Minkmar

Nils Minkmar legt mit „Montaignes Katze“ einen Roman über Montaigne als Politiker und Diplomaten vor, der zwischen den Parteien vermittelt. Damit ergänzt er das Bild von Michel de Montaigne, der vor allem als Philosoph und Autor der „Essais“ bekannt ist, aber auch als Bürgermeister von Bordeaux und auf der politischen Bühne tätig war.

„V13“ von Emmanuel Carrère

Ein Roman über den Prozess zu den Attentaten des 13. Novembers: Was zunächst nach einer langatmigen Lektüre klingt, macht Emmanuel Carrère, der bereits mit anderen Werken als versierter Autor hervortrat, zu einer gleichermaßen berührenden wie lehrreichen Lektüre, die man nicht mehr so schnell vergessen wird.

Meine Lieblingsbücher der rentrée littéraire 2021

Es ist inzwischen ein Jahr her, und doch denke ich, dass es für einige interessant sein könnte, einen kleinen Überblick über die rentrée littéraire 2021 in Frankreich zu bekommen. In nächster Zeit werde ich ausprobieren, ob es auch für manche interessant ist, Rezensionen französischsprachiger Bücher zu erhalten – und dies ist der bescheidene Auftakt-Beitrag dafür.

„Eine Liebe in Pjöngjang“ von Andreas Stichmann

Nordkorea ist die letzte Diktatur, die sich vor Einflüssen von außen abschirmt, auch wenn westliche Touristen geduldet werden. Reist man als Tourist in dieses Land, bekommt man nur das zu sehen, was man auch sehen darf und wird von einem Touristenführer oder einer Touristenführerin begleitet. Der mehrfach preisgekrönte Autor Andreas Stichmann reiste 2017 in das […]

Meine Lieblingsbücher im Herbst 2022

Inzwischen ist der Herbst dabei, in den Winter überzugehen. Ich dachte mir, ich könnte in einer Art Rückschau auf meine letzten Lesemonate meine Lieblingstitel aus dem Herbstprogramm 2022 vorstellen, da es in letzter Zeit etwas ruhiger um meinen Blog geworden ist. Ich hoffe, dass ich Euch in Zukunft wieder in einiger Regelmäßigkeit auf meinem Blog […]

„Blutbuch“ von Kim de l’Horizon

„Blutbuch“ hat dieses Jahr den Deutschen Buchpreis gewonnen und wurde gefeiert, weil es das Thema Non-Binarität, welches bisher in der deutschsprachigen Literatur nicht ausreichend Beachtung fand, auf eine sprachlich und künstlerisch innovative Weise behandelt. Beide Aspekte habe ich an „Blutbuch“ geschätzt, und doch muss ich im Rückblick sagen, dass ich mich mit dem Roman von […]